Dipl. biomedizinische Analytikerinnen HF/dipl. biomedizinische Analytiker HF untersuchen Laborproben (z. B. von Körperflüssigkeiten) und gewinnen dadurch wertvolle Informationen für Diagnosen, Prognosen und Prävention.
Zu den Haupttätigkeiten biomedizinischer Analytikerinnen und Analytiker gehören Untersuchungen von verschiedenen Flüssigkeiten, Zellen und Gewebe des menschlichen Körpers. Durch ihre Analysen liefern sie den Ärztinnen und Ärzten wichtige Informationen zur Erkennung, Behandlung und Überwachung von Krankheiten.
Im Berufsalltag sind insbesondere der Einsatz technischer Geräte und der sorgfältige, genaue Umgang mit Untersuchungsmaterial wichtig. Dementsprechend sollten Studierende der HF biomedizinische Analytik ein Flair für komplexe Spezialuntersuchungen sowie manuelle Geschicklichkeit mitbringen.
Die Arbeitsfelder für biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker sind vielseitig und finden sich in Spitälern, Kliniken, privaten Labors, Blutspendezentren, Forschungsinstituten und in der Industrie. Je nach Arbeitsort kann die Berufstätigkeit auch Nacht- und Wochenenddienste beinhalten.
Fachgebiete
In der Ausbildung lernen die Studierenden folgende Fachgebiete kennen:
In 3 dieser Fachgebiete absolvieren die Studierenden Praktika. Die 3 Praktika werden durch das Careum Bildungszentrum vermittelt.
Eckdaten
Aufbau/Praktika
Phase 1: Theoretischer Teil 1
Phase 2: Praktikum I und II
Phase 3: Theoretischer Teil 2
Phase 4: Praktikum III
Phase 5: Theoretischer Teil 3
Verdienst
Rund CHF 40'000.- während der 3 Jahre, die Auszahlung erfolgt monatlich. Die Lohnrichtlinien für Praktikantinnen und Praktikanten der Höheren Fachschulen in kantonalen Betrieben des Gesundheitswesens finden Sie hier.
Ausbildungskosten
Für Studierende, welche seit mindestens 2 Jahren im Kanton Zürich wohnhaft sind, ist das Studium gebührenfrei; weitere Kosteninformationen finden Sie hier.
Berufsbezeichnung
Perspektiven
Nach der Ausbildung können sich dipl. biomedizinische Analytikerinnen HF/dipl. biomedizinische Analytiker HF auf einen Fachbereich spezialisieren oder in einem polyvalenten Labor arbeiten (polyvalent = mehrere Fachbereiche werden in einem Labor parallel angeboten).
Zusatz- und Weiterbildungen ermöglichen auch Führungs- und Ausbildungsaufgaben (z. B. leitende Funktionen im Labor, Ausbildungsfunktionen in Betrieben oder Schulen, Managementfunktionen in der Industrie oder in Spitälern und Kliniken).
Interessiert?
Informationen zum Eignungsverfahren HF finden Sie hier. Für die Anmeldung an den Eignungstest können Sie folgende Links nützen:
Zeigen Sie uns Ihre Zähne... wir belohnen Sie mit einem strahlenden Lächeln!