Stiftung Careum

Interessiert?

Dipl. Fachfrauen/dipl. Fachmänner medizinisch-technische Radiologie führen radiologische Untersuchungen und Therapien gemäss ärztlichem Auftrag durch.

Sie verwenden aktuellste Erkenntnisse und neuste Technologien auf den Gebieten der diagnostischen Radiologie (bildgebendes Verfahren), der Nuklearmedizin (bildgebendes Verfahren und Therapie) und der Radioonkologie (Strahlentherapie). Dipl. Fachfrauen/dipl. Fachmänner für medizinisch-technische Radiologie HF bereiten die Patientinnen und Patienten auf die jeweilige Situation vor, begleiten und betreuen sie während der Untersuchung und der Therapie. Gezielt setzen die Fachpersonen moderne Geräte und Computerprogramme ein. Sie dokumentieren Patientendaten, bearbeiten Bilddaten und beurteilen deren Qualität. In Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten sowie Physikerinnen und Physikern erstellen sie Bestrahlungspläne, halten Ergebnisse fest und führen die Bestrahlung anhand dieser Daten durch.

Fachleute für medizinisch-technische Radiologie sind immer in direktem Kontakt mit Patientinnen und Patienten. Selbstständiges und eigenverantwortliches, aber auch teamorientiertes Arbeiten ist im Praxisalltag wesentlich. In diesem Beruf ist eine fortwährende Weiterbildung notwendig, da sich radiologische Technologien schnell weiterentwickeln. Zu den Arbeitsorten gehören Spitäler, Kliniken und radiologische Institute sowie die Forschung und die Industrie.

Eckdaten 

  • Dauer: 3 Jahre (nur vollzeitlich möglich)
  • Beginn: in der 38. Kalenderwoche

Berufsbezeichnung

  • Dipl. Fachfrau für medizinisch-technische Radiologie HF
  • Dipl. Fachmann für medizinisch-technische Radiologie HF

Aufbau
Die medizinisch-technische Radiologie gliedert sich in die 3 folgenden Bereiche:

  • Diagnostische Radiologie (Röntgenaufnahmen von Knochen und Weichteilen, Gefässdarstellung, Computertomografie, Magnetresonanztomografie)
  • Nuklearmedizin (Anwendung radioaktiver Substanzen für Diagnose und Therapie)
  • Radioonkologie (Tumorbestrahlungsplanung, Strahlentherapie)

Der Bildungsgang deckt alle 3 Fachbereiche ab und ist in Module unterteilt. Innerhalb der Module absolvieren die Studierenden alternierend schulische und praktische Einheiten. Dem Bildungsgang sind 9 Kantone angeschlossen, in denen die Praktika stattfinden (AG, GL, GR, LU, SG, SH, SZ, ZG, ZH). Die Praktika werden entlöhnt (Verdienst rund CHF 40'000.- während der 3 Jahre).

Die Schwerpunkte des Bildungsgangs basieren auf naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Anatomie, Strahlenphysik, Strahlenbiologie usw.) sowie berufsspezifischen Fächern (Untersuchungstechnik, Therapietechnik, Strahlenschutz, Klinik, Psychologie, Informatik usw.). Expertenunterricht, begleiteter Unterricht und selbst organisierte Lernformen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander.

Perspektiven
Fachleute für medizinisch-technische Radiologie sind gesuchte Fachkräfte, deshalb ist der Arbeitsmarkt in Spitälern, Kliniken, radiologischen Instituten in Forschung und Industrie attraktiv. Engagierten Berufsleuten stehen auch interessante Karriereschritte offen wie beispielsweise in Leitungs- und Ausbildungsfunktionen: z. B. als Teamleiterinnen und Teamleiter, Ausbildnerinnen und Ausbildner, Ausbildungsverantwortliche und Ausbildungsverantwortlicher, Institutsleiterinnen und Institutsleiter, Unterrichtsassistentinnen und Unterrichtsassistenten, Lehrerinnen und Lehrer oder Leiterinnen und Leiter Bildungsgang.

Über weitere Informationen und Entwicklungsperspektiven kann auch der Berufsverband Auskunft geben: Schweizerische Vereinigung der Fachleute für medizinisch-technische Radiologie (SVMTRA) oder Pulsberufe.

Interessiert?

Eignungsverfahren HF

Informationen zum Eignungsverfahren HF finden Sie hier. Für die Anmeldung an den Eignungstest können Sie folgende Links nützen:

 

Situationsplan

Situationsplan